Ergän­zen­de Geschäfts­be­din­gun­gen für Inhouse Trai­nings

Defi­ni­ti­on:
Im Sin­ne die­ser Ver­ein­ba­run­gen bedeu­tet der Begriff INHOUSE TRAINING, daß die Dele­ga­ti­on von Teil­neh­mer /​ ‑innen aus­schliess­lich dem ver­an­las­sen­dem Auf­trag­ge­ber zusteht. Er stellt sicher, daß aus­schliess­lich Beschäf­ti­ge sei­nes Unter­neh­mens an der Ver­an­stal­tung teil­neh­men kön­nen.

Raum­be­reit­stel­lung durch den Auf­trag­ge­ber:
Der Auf­trag­ge­ber gewähr­leis­tet die frist­ge­rech­te Raum­ge­stel­lung zum ver­ein­bar­ten Zeit­punkt und stellt dar­über hin­aus sicher, daß sowohl Raum­grös­se als auch die Aus­stat­tung den all­ge­mei­nen Anfor­de­run­gen ent­spre­chen. Ins­be­son­de­re ist zu berück­sich­ti­gen, daß die jedem TN zur Ver­fü­gung gestell­te Tisch­flä­che (mind. 0,6 qm pro Per­son) und Bestuh­lung dem aner­kann­ten Stand der Tech­nik ent­spre­chen. Die Raum­aus­leuch­tung /​ Beleuch­tung muss regel­bar sein, um die gute Sicht auf even­tu­el­le Dia­prä­sen­ta­tio­nen /​ Videobei­trä­ge für den TN ermü­dungs­frei zu gestat­ten. Im Hin­blick auf ein geeig­ne­tes Raum­kli­ma muss der Lehr­raum mit ent­spre­chen­der Kli­ma­tech­nik oder mit zu öff­nen­den Fens­tern aus­ge­stat­tet sein. Fens­ter­lo­se Räu­me wer­den für mehr als ein­tä­gi­ge Ver­an­stal­tun­gen nicht akzep­tiert. Der Semi­nar­ver­an­stal­ter (Auf­trag­neh­mer) ist von allen Ansprü­chen, wel­che sich aus der Raum­nut­zung der Räum­lich­kei­ten erge­ben kön­nen, frei­zu­hal­ten.

Bereit­stel­lung der Tagungs­tech­nik durch den Auf­trag­ge­ber:
Ist nichts ande­res ver­ein­bart, so stellt der Auf­trag­ge­ber die für den Lehr­be­trieb erfor­der­li­che Tagungs­tech­nik frist­ge­recht bereit:

  • 1 Farb­fern­seh­ge­rät /​ Farb­mo­ni­tor mit min­des­tens 40 x 50 cm Bild­flä­che und geeig­ne­ter Prä­sen­ta­ti­ons­flä­che /​ Stand­flä­che, die sowohl vom TN als auch vom Semi­nar­lei­ter ermü­dungs­frei betrach­tet wer­den kann.
  • 1 Video­ab­spiel­ge­rät für VHS mit der ent­spre­chen­den Ver­ka­be­lung zum Moni­tor, vor­han­de­ne Fern­be­die­nung muß funk­ti­ons­fä­hig sein.
  • 1 Tages­licht­pro­jek­tor mit Ersatzglühlampe/​n, der ent­spre­chen­den Ver­ka­be­lung und einer geeig­ne­ten Prä­sen­ta­ti­ons­flä­che.
  • 1 Flip­chart mit karier­tem Schreib­pa­pier mit min­des­tens 25 Blatt.
  • 1 wei­te­re Flip­chart und zusätz­li­ches Papier, falls die Trai­ner­ar­beits­flä­che nicht mit einer Wand schreib­ta­fel (Flä­che von ca. 0,8 m x 1,0 m) aus­ge­stat­tet ist.

Abwei­chun­gen hier­von bedür­fen der aus­drück­li­chen Zustim­mung und schrift­li­chen Ver­ein­ba­rung des Auf­trag­neh­mers.

Bereit­stel­lungs­ri­si­ko:
Wer­den Tagungs­räu­me und Tagungs­tech­nik, nicht oder nicht frist­ge­recht gestellt oder erfül­len nicht die Funk­ti­on, so ist der Semi­nar­lei­ter berech­tigt und ver­pflich­tet im Sin­ne einer erfolgs­ori­en­tier­ten Erfül­lung sei­ner Tätig­keit sofor­ti­ge Abhil­fe zu schaf­fen. Ist ihm dies nicht zuzu­mu­ten oder ver­wehrt oder ist er mit übli­chen Mit­teln nicht in der Lage die erfor­der­li­che Abhil­fe zu schaf­fen, dann liegt die Ent­schei­dung zur Fort­füh­rung der Ver­an­stal­tung aus­schließ­lich beim Semi­nar­lei­ter. Alle Risi­ken wel­che sich mit dem dies­be­züg­li­chen Abbruch der Ver­an­stal­tung und mit den sich dar­aus ablei­ten­den Ansprü­chun­gen oder For­de­run­gen erge­ben kön­nen, trägt aus­schließ­lich der Auf­trag­ge­ber, der den Man­gel zu ver­ant­wor­ten hat. Der Auf­trag­neh­mer weist dar­auf­hin, daß er in sei­ner Funk­ti­on als Lehr­gangs­ver­an­stal­ter Pflich­ten hin­sicht­lich der Aus­stat­tung von Lehr­räu­men und der Durch­füh­rung der Ver­an­stal­tung gegen­über zer­ti­fi­zie­ren­den Orga­ni­sa­tio­nen, oder in sei­ner Rechts­stel­lung hat oder haben kann und dies­be­züg­lich die vor­ge­nann­ten For­de­run­gen zu sehen sind.

Teil­neh­mer­de­le­ga­ti­on – Anmel­de­fris­ten
Bei Semi­na­ren wel­che mit einer aner­kann­ten Abschluss­qua­li­fi­ka­ti­on enden, ver­pflich­tet sich der Auf­trag­ge­ber hin­sicht­lich der Benen­nung der Dele­gier­ten gegen­über dem Auf­trag­neh­mer zur recht­zei­ti­gen Bekannt­ga­be der Per­so­nen­da­ten der Dele­gier­ten. Recht­zei­ti­ge Bekannt­ga­be im Sin­ne die­ser Defi­ni­ti­on bedeu­tet, dass bei IATA – zer­ti­fi­zier­ten Gefahr­gut­lehr­gän­gen sowie Lehr­gän­gen für Gefahr­gut­be­auf­trag­te nach Gefahr­gut­be­auf­trag­ten – Ver­ord­nung mög­lichst zwei Wochen vor Beginn, spä­tes­tens jedoch eine Woche vor Beginn alle per­so­nen­be­zo­ge­nen Teil­neh­mer­da­ten dem Auf­trag­neh­mer schrift­lich über­mit­telt vor­lie­gen; bei allen ande­ren Ver­an­stal­tun­gen unter­lie­gen die Mel­de­fris­ten der Abspra­che mit dem Ver­an­stal­ter.

Teil­neh­mer­de­le­ga­ti­on – Per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten
Die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten sind: Name, Vor­na­me, Geburts­ort und Geburts­tag, Wohn­adres­se und Natio­na­li­tät. Der Teil­neh­mer muß sich durch ein gül­ti­ges Aus­weis­pa­pier legi­ti­mie­ren kön­nen. Zu beach­ten ist, dass der Teil­neh­mer die deut­sche Spra­che in Wort und Schrift aus­rei­chend beherr­schen soll­te, es sei denn, die Durch­füh­rung des Lehr­gangs in einer ande­ren Spra­che als Deutsch ist aus­drück­lich ver­ein­bart.

Fäl­lig­keit der For­de­run­gen /​ Rech­nungs­stel­lung
Der ver­ein­bar­te Fest­preis ist zum Zeit­punkt der Rech­nungs­stel­lung ohne Abzü­ge fäl­lig. Rech­nungs­stel­lung erfolgt bei geschlos­se­nen Ver­an­stal­tun­gen spä­tes­tens zwei Wochen vor Semi­nar­be­ginn. Der Rei­se­kos­ten­aus­gleich (Fahrt­kos­ten /​ Rei­se­zeit) des Semi­nar­lei­ters wird zusam­men mit den Kos­ten für die Hotel­un­ter­brin­gung (EZ /​ ÜF) sepa­rat berech­net /​ erho­ben; Rech­nungs­stel­lung und Fäl­lig­keit nach Abschluß eines Semi­nars.

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